Die Farbe von kolloidalen Gold bestimmen

So mancher hat sich schon gewundert, das sein vorher hergestelltes kolloidales Gold in einem schönen rosa Farbton bei der Einnahme auf einem Löffel oder im Schnapsglas plötzlich ganz klar ist.

Wohin ist denn nun die Farbe verschwunden?

 

Kolloidales Gold kann ganz klar, hellrosa - dunkel rosa, hellrot, hell violett - dunkelviolett und sogar schwarz erscheinen.

Dies hängt von der Sättigung sowie der Partikelgröße ab. Eine Farbe wird immer erst sichtbar, wenn die Goldpartikel eine bestimmte Größe erreichen, so dass das Licht gebrochen wird.

Eigentlich hat ein Kolloid keine Farbe. Es sind einfach keine Partikel in klarem Wasser, die das Licht reflektieren.

Große Goldpartikel brechen das Licht stärker als Kleine – je größer die Partikel, umso mehr „Farbe“ wird sichtbar. Das gilt für alle Kolloide.

In den beiden Messbechern sowie im Löffel befindet sich dasselbe Goldkolloid. In dem 1 Liter Messbecher erscheint es dunkelrosa/hellrot, in dem kleinen Messbecher ist es rosa. Auf dem Löffel sieht es fast klar aus.

Je kleiner die Menge, umso weniger Partikel sind enthalten, die das Licht brechen und umso schwächer erscheint eine „Farbe“.

Das ist auch der Grund, warum Sie auf einem Löffel die Kolloidfarbe nicht bestimmen können.

Sie können die Farbe nur bestimmen, wenn Sie die ursprüngliche Herstellungsmenge kennen. Die meisten Hersteller produzieren im Hochvolt-Plama-Verfahren in 1 Liter Gebinden. Wenn Sie das Kolloid dann in einen Glasbecher komplett umfüllen, dann erkennen Sie erst die „original Farbe“. Dies gilt natürlich für alle Kolloide, nicht nur für kolloidales Gold.

Je kleiner das davon abgefüllte Gebinde, umso schwächer erscheint die Farbe.

Ein Kolloid ist bei der Hochvolt- oder elektrolytischen- Herstellung niemals durchgefärbt! – und wenn auf dem Löffel ein schönes, sattes Rot zu sehen ist, dann wurde „farblich nachgeholfen“.


Kolloide sichtbar machen

Tyndall-Effekt im vergleich in Wasser und kolloidalen Gold

Im Bild links sehen Sie kolloidales Gold nach dem Herstellungsprozess. Rechts zum Vergleich im destillierten Wasser. Da hier keine Kolloide enthalten sind, bleibt der Laserstrahl unsichtbar.

Wenn man einen Laserstrahl durch destilliertes Wasser leitet, dann bleibt dieser unsichtbar. Sobald er durch ein Kolloid geleitet wird, ist er erst sichtbar.

Die kolloidalen Teilchen im destillierten Wasser streuen das Licht, so dass der Laserstrahl überhaupt erst sichtbar wird. Dies bezeichnet man als Tyndall-Effekt.

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