Trinkwasser-Alarm

Uran und Chemikalien im Trinkwasser – und im Mineralwasser

Destilliertes Wasser wird aus unserem Trinkwasser hergestellt, welches jedoch immer höher mit Schadstoffen belastet ist. Von den inzwischen über 2000, zum Teil hochgiftiger Substanzen im Trinkwasser, werden von den Wasserwerken durchschnittlich nur 35 geprüft.

Entgegen der gängigen Meinung, „unser Trinkwasser ist das Beste“, lag Deutschland als zweitschlechtestes EU-Land auf Platz 57 bei der Trinkwasserqualität (UNO Trinkwasserreport 2003).

1980 wurde in Deutschland der Grenzwert für die Trinkwasserbelastung auf 140 ppm festgelegt. (Eigentlich 280 Mikrosiemens – da den Meisten von Ihren jedoch ppm geläufiger ist, sind die Werte drauf umgerechnet). PPM sind die enthaltenen Fremdstoff-Anteile in 1 Liter Wasser.

Da diese Grenzwerte durch die fortschreitende Umweltverschmutzung schon lange nicht mehr einzuhalten waren, bestand nun dringender Handlungsbedarf.


Gibt es unter Ihnen jemand, der glaubt, dass nun bessere Filtrationsverfahren eingesetzt wurden?

Die Lösung war jedoch viel einfacher und absolut preiswert durchzuführen. 2001 wurde einfach nochmals der Grenzwert für „unbedenkliches Trinkwasser“ auf 1250 ppm hochgesetzt - und selbst dieser Grenzwert wird in einigen Gebieten weit überschritten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält bereits Wasser mit 375 ppm nicht mehr als Trinkwasser geeignet und gesundheitlich bedenklich. Deutschland wurde von der WHO schon aufgefordert, seine Grenzwerte zu senken.

Das Herbizide, Pestizide, Medikamentenrückstände und Schwermetalle im Trinkwasser enthalten sein können, sollte den Meisten durch die Presse der letzten Jahre inzwischen hinreichend bekannt sein.


Uran im Trinkwasser

Die wenigsten wissen, dass unser Trinkwasser inzwischen auch mit Uran belastet ist. 2011 wurde für die Uranbelastung ein Grenzwert von 10 Mikrogramm / Liter eingeführt.

Uran ist ein hochgiftiges, radioaktives Schwermetall und schädigt vor allem Nieren, Lunge und Leber. Es reichert sich im Körper an und kann unter anderem auch Krebs auslösen!


Uran in Mineralwässern

Für Mineralwasser gibt es keinen Grenzwert für Uran, ausgenommen Mineralwässer, welche explizit für die Säuglingsnahrung verkauft werden. Hier darf die Uranbelastung dann bis zu 2 Mikrogramm / Liter betragen.

Einige Mineralwässer, die aus Gebirgsquellen abgefüllt werden, weisen teilweise einen sehr hohen Urangehalt auf (wird durch uranhaltige Gesteinsschichten aufgenommen).

In diesem PDF von Foodwatch finden Sie eine Zusammenstellung, in welchem Mineralwasser wie viel Uran enthalten ist. Interessant fand ich auch, dass ein als „Heilwasser“ verkauftes Mineralwasser den Spitzenplatz mit 23 Mikrogramm / Liter Uran einnahm.


Wie Uran ins Trinkwasser / Mineralwasser gelangt

Uran gelangt durch die landwirtschaftliche Düngung mit Phosphatdüngern auf die Felder.

Prof. Dr. Ewald Schnug vom Julius-Kühn-Institut des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher stellte in einer konservativen Abschätzung fest, das mit Billigung der zuständigen Behörden auf deutschen Äckern mindestens 13.000 Tonnen Uran ausgebracht wurden.

Uran wird weniger von den Pflanzen aufgenommen. Es sickert durch das Regenwasser mit der Zeit in unser Grundwasser, wo Wasserwerke und Mineralwasser-Abfüller ihr Wasser herbeziehen.

Oftmals sagen mir Menschen, mit denen ich über dieses Thema diskutiere, das Sie kein Leitungswasser trinken. Wenn ich dann antworte, womit Sie denn Kochen, Kaffee oder Tee zubereiten, sehe ich immer wieder erstaunte Gesichter.

Zum Abschluss zum Thema "Uran im Trinkwasser" ein Auszug aus einem spannenden Interview, wie das Problem gelöst wurde.

Palmzin, ein Dorf in den neuen Bundesländern, kam in die Schlagzeilen wegen sehr hohen Uranbelastungen im Trinkwasser. Auf die Frage der Reporter beim Interview mit einem Mitarbeiter der Wasserwerke, wie das Problem gelöst wurde, erhielten sie folgende Antwort:

„Filter, um das Uran herauszufiltern, sind in der Anschaffung und im laufend Betrieb zu teuer, außerdem wo sollen wir mit dem gefilterten Uran hin, man kann es in Deutschland schlecht entsorgen. Wir haben das Problem gelöst, indem wir Wasser aus andern Bezirken dazu nahmen, um das mit Uran zu hoch kontaminierte Wasser, zu verdünnen.“

Fazit:

Uran filtern ist zu teuer, man verdünnt es lieber und entsorgt es über die Trinkwasserversorgung in menschlichen Körpern. Da es von diesem im Gewebe eingelagert wird, kommt es auch nicht mehr zurück in den Trinkwasser-Kreislauf. Ist das nicht eine geniale Lösung!

- bin ich zu sarkastisch?

Ich könnte noch seitenweise über weitere Chemikalien im Trinkwasser schreiben. In diesem Kontext soll es nun genug sein. Sie erfahren auch gleich, wie man das Uran sowie alle sonstigen Chemikalien daraus wieder entfernt.

Wie das Osmose- Wasserfiltrations-Verfahren Schadstoffe entfernt

Das Osmose-Verfahren wurde ursprünglich von der NASA entwickelt, um aus Urin und Brauchwasser wieder Trinkwasser zu gewinnen. Es filtert bis zu 99,99 % der Chemikalien, Uran, Medikamentenrückstände, usw. sowie Viren und Bakterien aus dem Trinkwasser heraus.

Bei diesem Verfahren wird das Leitungswasser mit Druck durch eine Membrane gepresst, deren Poren so fein sind (nur 0.0001 Mikron), dass nur die Wasser- und Sauerstoffmoleküle diese durchdringen.

Das Wassermolekül ist das kleinste Molekül. Alle größeren Moleküle werden abgefangen und mit nachfließendem Wasser ins Abwasser gespült. Somit werden auch die Schadstoffe entfernt, die sich durch die Destillation nicht entfernen lassen.


Wer sein destilliertes Wasser selbst herstellt, sollten es 2-fach destillieren.

Die Reinheit beträgt bei Osmose-Anlagen für den Hausgebrauch meist, je nach verwendetem System, zwischen 10 und 20 ppm.

Ungeeignet für die Kolloid-Herstellung – jedoch optimal, um Trinkwasser von Schadstoffen, Chemikalien, Medikamentenrückstände, Viren und Bakterien zu befreien!

Im Praxis-Handbuch finden Sie eine Tabelle, wie sich die PPM-Belastung auf den menschlichen oder tierischen Körper auswirkt.

Viele Aquarium Besitzer filtern ihr Aquarium-Wasser mit einer Osmose-Anlage oder verwenden Produkte, die die relevanten Schadstoffe neutralisieren, damit die Fische nicht verenden.

Hier finden Sie die passenden Osmose-Anlagen für den Hausgebrauch sowie Gewerbetreibende.

 

Destilliertes Wasser darf man nicht trinken

Da ich schon dabei bin, möchte ich hier auch gleich einmal mit dem Mythos aufräumen, dass das Trinken von destilliertem Wasser tödlich enden kann.

Destilliertes Wasser, oder auch Osmose-Wasser, ist reines Wasser, aus dem alles andere entfernt wurde.

Den Satz, den ich wieder immer höre ist „dann fehlen ja die lebenswichtigen Mineralien“. Die Werbung der Mineralwasser-Industrie hat hier wirklich eine „gute Arbeit“ geleistet.

Unser Körper kann die darin enthalten anorganischen Mineralien nur sehr schwer verwerten. Diese werden größtenteils wieder ausgeschieden oder im Gewerbe eingelagert. Erst Pflanzen wandeln diese in eine bioverfügbare Form um. Um Ihren täglichen Bedarf an Mineralien durch Trinkwasser – oder auch Mineralwasser- zu decken, benötigen Sie davon um die 20 - 50 Liter!

Für eine tödliche Dosierung müssten Sie schon über 15 Liter Wasser trinken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um destilliertes Wasser, Leitungswasser oder Mineralwasser handelt.


Regenwasser ist destilliertes Wasser

Seit tausenden von Jahren und in vielen Ländern heute noch üblich, trinken Menschen Bachwasser, Flusswasser, Regenwasser oder Wasser aus Seen. Diese Wässer sind überwiegend mineralarm oder mineralfrei.

Sämtliche Tiere bevorzugen mineralstoffarmes, weiches Regenwasser, wenn man ihnen die Wahl lässt.

Im Wasserkreislauf verdampft dieses aus Gewässern und Meeren, kondensiert in den Wolken und kommt als Regenwasser zurück auf die Erde. Die Belastungen, die es heutzutage mit sich führt, bestehen aus in der Luft enthaltenen Verunreinigungen und Stäuben!

Fazit:

Wäre destilliertes Wasser tödlich, wäre die Menschheit und die Tierwelt schon lange ausgestorben!

Auf dem Bild sehen Sie eine Messung nach dem Regen in einer Pfütze. Das Messgerät zeigt 15 Mikrosiemens an, dann sind umgerechnet 7,5 ppm.

Warum destilliertes Wasser mit Chemikalien belastet sein könnte

Destilliertes Wasser wird durch das Kondensieren von Wasserdampf beim Erhitzen von Trinkwasser gewonnen.

Synthetische Chemikalien, welche u.a. auch häufig in der Trinkwasser-Versorgung enthalten sein können, wie z. B. Benzole, Chlor und Chlorabbauprodukte oder Dispersionsmittel werden durch die Destillation nicht entfernt, da der Siedepunkt dieser Stoffe niedriger als der von Wasser ist. Auch schlechter Geschmack wird nicht durch die Destillation entfernt.