Gold- und Platin Barren zur kolloidalen und ionischen Herstellung

Goldbarren für die kolloidale oder ionische Goldherstellungkolloidales Gold elektrolytisch mit Goldbarren herstellen

kolloidales Gold verdampft durch Plasmaflamme

Für die Herstellung von kolloidalem Gold reichen grundsätzlich 1 Gramm Goldbarren.

Besser geeignet sind 2 oder 2,5 Gramm Goldbarren, weil sie länger sind und somit während der kolloidalen oder ionischen Goldherstellung tiefer im Wasser stehen können.

 


Platinbarren Reinheit

Platin gibt es in kleinen Stückelungen nur als 1 oder 5 Gramm Barren. Es wird für Platinbarren mit einer Reinheit von 99,95 % hergestellt.

Es ist chemisch rein und enthält nur noch 0,05 % Fremdatome. Das bedeutet, dass sich Verunreinigungen mit chemischen Reaktionen nicht mehr nachweisen lassen.

Bei der Herstellung von kolloidalen Platin liegt die Konzentration meistens bei 5 mg/Liter (ppm). Der Fremdatomanteil in einem Liter kolloidalen Platin würde gerade mal 0,002 mg/ppm betragen.

Um kolloidales Platin herzustellen, benötigen Sie das Hochvolt-Plasma-Verfahren. Es kann nicht elektrolytisch hergestellt werden.


Länge der Barren

Je nach Prägeanstalt sind die Barren bei gleichem Gewicht mal länger und dünner oder kürzer und breiter oder dicker. Für unsere Zecke ist nur die Länge relevant.

Auf dem Foto sehen Sie zwei 2,5 Gramm Goldbarren. Daneben jeweils zum Vergleich ein Streifen aus einem 1 Gramm Goldbarren mit 15 mm Länge.

Der Linke von Degussa ist 19 mm lang x 11,5 x 0,8 mm. Der Rechte ist von Umicore. Er ist 24 mm lang x 14 x 0,5 mm.


Für das Hochvolt-Plasma-Verfahren werden die Barren in mehrere Streifen zerteilt - siehe Anleitung Praxis-Handbuch in Kapitel 3.

Für die Herstellung mit dem GSH-System und einem Silbergenerator werden zwei Stück Goldbarren ab 1 Gramm benötigt.


Hinweis

Gold- oder Platinbarren, die von der ESG-Edelmetall-Scheideanstalt hergestellt werden, sind ungeeignet, weil diese dicker satt länger sind. Teilweise stellt auch Heraeus quadratische Goldbarren her.

Diese sind zu kurz für die Dispersionsherstellung. Auf dem Foto sehen Sie einen ESG-Platinbarren (die Goldbarren haben das gleiche Format) und im Vergleich dazu ein Streifen eines 1 Gramm Degussa Goldbarrens.


Bezugsquellen

Sie erhalten die Gold- oder Platinbarren bei den Banken. Diese sind jedoch nicht sehr gut sortiert und führen oftmals nur einen Hersteller.

Gold- oder Platinbarren sollten Sie nicht bei eBay kaufen, weil dort schon mehrfach gefälschte Barren angeboten wurden. Kaufen Sie auch keine Goldbarren von Privatpersonen, weil sich die Herkunft nicht mehr nachvollziehen lässt.

Für das Hochvolt-Plasma-Verfahren muss der Barren zerteilt werden. Schauen Sie sich die Schnittkanten genau an. Falls sich ein andersfarbiges Material darunter befindet, handelt es sich um einen gefälschten Barren!

Ich habe Ihnen eine Bezugsquelle eines seriösen Anbieters herausgesucht, wo Sie die geeigneten Barren erhalten. Die Amazon-Angebote stammen ebenfalls von Edelmetallhändlern, die nur geprüfte Ware anbieten.

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Wenn Sie lieber längere Gold- oder Platinelektroden verwenden möchten, finden Sie diese hier.